Ein Entscheider unter Druck, spürbar nicht bei sich. Der Ton hart, die Reaktionen dünnhäutig, die Inhalte fahrig.
Danach typische Systemdynamik: Teams verarbeiten, reden, sortieren. Unsicherheit. Projekte stocken, Entscheidungen verzögern sich. Ein ganzer Konzernbereich gelähmt, Produktivität kollabiert.
Wie viele solcher Situationen erleben wir im Unternehmen?
Ein dysfunktionales Meeting frisst im Schnitt das Äquivalent eines halben Projekttages, inklusive der Zeit fürs Scherbenkehren danach. Wer diese Zahl auf seine Mitarbeitenden, Unternehmensbereiche oder jede Art von Peak-Phasen skaliert, erkennt sofort den Hebel.
Systeme halten viel aus, Menschen haben Grenzen. Ich erlebe, wie Druck leise Kippmomente auslöst, oft ohne Vorwarnung: persönlich, strukturell, gesundheitlich.
Was im Inneren unklar bleibt, blockiert das Ganze, sabotiert oder sprengt im Extrem.
Führung beginnt mit Verantwortung. Und die wird übersetzt als Geschwindigkeit und Funktionieren um jeden Preis.
Ich glaube, jeder hatte diese Momente, innerlich nicht bereit, und trotzdem rein. Genau da beginnt Verantwortung: den eigenen Zustand kennen, Räume für Reflexion schaffen und den Schritt zurücktreten, wenn etwas fehlt. Für sich und damit auch für das Außen.
Selbstführung ist kein weicher Faktor. Sie ist harter Indikator: ob ein System trägt, ob Teams in Bewegung bleiben oder blockieren, ob Kunden Verlässlichkeit erleben oder Skepsis.
Und sie beginnt mit einer simplen Frage: Wie geht’s mir – wirklich? 🤔
So oder so, es liegt bei jedem selbst.
Verrückte Idee: Aufhören, Opportunitätskosten zu zahlen. Anfangen, Potenzial zu heben? 🚀
Wie viel mehr Geschwindigkeit, Performance und Ertrag wären möglich, wenn Führung im Inneren beginnt und sich nach außen entfaltet?
Kultur inklusive. ✨
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